Gewürzmischungen
Curry
Jede Currymischung enthält Koriander, Kurkuma, Pfeffer und Chili, Kreuzkümmel, Gewürznelken, Bockshornklee und Fenchelsamen. Unterschiedliche Anteile und weitere Zutaten bringen eine unglaubliche Vielfalt an Curryrezepturen hervor. Es lohnt sich, selbst zu experimentieren und die eigene Curry-Spezialmischung zu entwickeln. Die kann dann natürlich auch im Schärfegrad dem eigenen Geschmack angepasst werden.

Garam Masala
Garam steht für „heiß“ oder „wärmend“ und Masala bedeutet einfach „Gewürz“. Kardamom, Nelken, Kreuzkümmel, Pfefferkörner, Zimt und Muskatnuss ergeben eine intensive Mischung, die zum Abschmecken vieler Gerichte, auch Curries, verwendet wird.
Viermal K: Kardamom, Koriander, Kurkuma und Kreuzkümmel
Diese vier sind wirkliche Schwergewichte in der indischen Würzkunst, ohne sie kommt man nicht aus.
Grüner, weißer und schwarzer Kardamom
Vom grünen Kardamom werden die Kapseln ganz oder gemahlen angeboten. Er schmeckt intensiv nach Ingwer, Zitrone und Eukalyptus und wird in Südostasien angebaut, teilweise auch in Ländern des Nahen Ostens wie dem Irak oder Mittelamerikas wie Guatemala. Der als weiße bezeichnete Kardamom ist nichts anderes als gebleichter grüner Kardamom und etwas milder im Geschmack. Deshalb wird er sehr gerne für Süßspeisen verwendet. Der schwarze Kardamom stammt oft aus China oder Nepal, schmeckt erdiger und ein wenig nach Nadelholz. Er wird vorwiegend für pikante Gerichte verwendet.
Koriander
Die indische Küche verwendet vom Koriander die gemahlenen Früchte für herzhafte und süße Gerichte. Herbwürzig und süßlich, reich an ätherischen Ölen, entfaltet sich der Geschmack von Koriander besonders gut, wenn er leicht in einer Pfanne geröstet und dann zermörsert oder gemahlen wird.
Kurkuma
Wunderbar warmes Gelb und ein mildes Aroma bringt Kurkuma an viele indischen Linsengerichte. Verwendet wird er frisch oder getrocknet und gemahlen. Kurkuma wird wegen seiner antiseptischen und antibakteriellen Eigenschaften auch in der ayurvedischen Medizin hochgeschätzt.
Kreuzkümmel
Kreuzkümmel sollte vor dem Mahlen kurz angeröstet werden, so entfaltet er sein besonderes, kräftiges Aroma richtig. Kreuzkümmel schmeckt übrigens ganz anders als der in Europa üblicherweise verwendete Kümmel, auch wenn beide botanisch nah miteinander verwandt sind. Auch ihm schreibt man eine gesundheitsfördernde Wirkung zu: Er fördert Appetit und Verdauung und lindert Blähungen. Kreuzkümmel lässt auch salziges Lassi herrlich aromatisch schmecken.
Indische Gewürze von A-Z
Amchoor
Mit Amchoor erhalten Speisen eine süßlich-saure, fruchtige Note. Kein Wunder: Das hellgelbe Pulver wird aus getrockneten grünen Mangos hergestellt. Wer kein Amchoor im Haus hat, verwendet stattdessen etwas Limetten- oder Zitronensaft.
Bockshornklee
Die kleinen Samen in hellem Gelb sind wegen ihres pikanten Aromas als Zutat in Curries und Chutneys unverzichtbar.
Cassia
„Chinesischen Zimt“ oder Cassia-Zimt wird aus der Rinde des ausgewachsenen Cinnamon Cassia Baumes gewonnen. Er schmeckt intensiver und würziger als der Ceylon-Zimt, der von den jungen Sträuchern stammt und insgesamt milder und feiner ist. Aufgrund seines hohen Cumarin-Gehaltes sollte Cassia nicht in großen Mengen verwendet werden.
Chili
Chilies gibt es in grün oder rot, frisch oder getrocknet und unendlichen Abstufungen des Schärfegrades. Der Schärfegrad wird heute inder „Scoville Skala“ festgehalten und anhand des Capsaicin-Gehaltes ermittelt. Capsaicin, ein Alkaloid, reizt die Schleimhäute und löst unser Schmerzempfinden aus. Es gibt Chilis zur einfacheren Dosierung auch als Flocken oder Pulver.
Fenchelsamen
Angeröstete Fenchelsamen verbreiten einen leichten Duft, der an Anis erinnert und kräftige Gerichte prima abrundet und zudem die Verdaulichkeit fördert. Gezuckerte Fenchelsamen sind wichtiger Bestandteil von "Pan Mukhwas", der süßen Mischung von Kräutersamen, die gerne als Verdauungsanreger und Atemerfrischer nach dem Essen angeboten wird.
Senfkörner
Wer es gerne pikant würzig mag, sollte einmal geröstete und zerstoßene Senfkörnern probieren. Sie passen mit ihrer leichten Schärfe gut zu Gemüse- und Reisgerichten.
Tamarinde
Die Tamarinde wird meist in Pasten- oder Püreeform verwendet. Sie ist auch unter dem Beinamen indische Dattel bekannt und wird für ihren scharf-fruchtigen Geschmack geschätzt. Aber nicht nur das: Als pikantes Konfekt gibt es die kandierte Frucht des Tamarindenbaums.

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